Brandschutz: GEW will Schulen prüfen

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Pforzheim (dpa/lsw). Nach der Schließung der Gustav-Heinemann-Schule in Pforzheim wegen schwerer Mängel beim Brandschutz fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) eine Überprüfung aller Schulen im Südwesten. „Ich fordere jeden Schulträger dazu auf, die Schulen unter Brandschutzaspekten zeitnah einer Überprüfung zu unterziehen und das Notwendige zu verlassen“, sagte die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz der Heilbronner Stimme und dem Mannheimer Morgen. In Pforzheim war die Gustav-Heinemann-Schule für körperlich und geistig Behinderte vergangene Woche geschlossen worden, nachdem bei Arbeiten etwa Mängel an der Brandschutzmauer entdeckt wurden. Die Situation sei „ein eklatantes Beispiel dafür, dass in Bildung, auch in Gebäude, mehr investiert werden muss“, sagte Moritz. Eine Sprecherin des Kultusministeriums in Stuttgart teilte auf Anfrage mit, für die Infrastruktur seien die Kommunen zuständig. „Brandschutz betrifft den Besitzer des Gebäudes. Das Land wiederum ist für das Personal zuständig“, betonte sie.

„Es ist nicht auszudenken, was gerade an einer Schule, in der Körperbehinderte unterrichtet werden, bei einem Brand passieren würde“, sagte Moritz. Das Gebäude in Pforzheim bleibt vorerst geschlossen. Die etwa 80 Schüler werden anderenorts unterrichtet.

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