Brand in Asylbewerberunterkunft

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Verletzte sind nicht zu beklagen, doch die Bestandsmieter zeigen sich mit der Situation unzufrieden

Mühlacker. Ein Brand in einer vom Enzkreis als Asylbewerberunterkunft angemieteten Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Mühlacker Hermann-Hesse-Straße hat am späten Mittwochnachmittag vor allem unter den Bestandsmietern Sorge und Verärgerung ausgelöst.

Die betroffene Wohnung kann vorübergehend nicht genutzt werden.

Die betroffene Wohnung kann vorübergehend nicht genutzt werden.

Kurz nach 17 Uhr hatte ein Feuerwehrmann, der privat im Kindergarten Rabennest gewesen war, den Brand im Souterrain des nahe gelegenen Mehrfamilienhauses bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Brandherd war eine in einem von drei Schlafzimmern in Flammen aufgegangene Matratze in der von zehn Menschen genutzten Wohnung. Obwohl die brennende Matratze rasch gelöscht werden konnte, so dass niemand zu Schaden kam und kein nennenswerter Sachschaden entstand, sperrte die Feuerwehr die Wohnung vorläufig. „Wir haben aufgrund der starken Rauchentwicklung Messungen durchgeführt und entschieden, dass die Wohnung derzeit nicht bewohnbar ist – vor allem der dort untergebrachten kleinen Kinder wegen“, erklärte der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Mühlacker, Ralph Keipp, die Entscheidung.

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