Brand bleibt auf Kellerraum begrenzt
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Bewohner reagieren richtig und halten restliches Haus rauchfrei
Wiernsheim (pm/pol). Glimpflich ausgegangen ist am Mittwochabend ein Brand in einem Wiernsheimer Haus. Im Untergeschoss brannte zwar ein Zimmer aus, das als Wohnraum genutzt wurde, doch der Schaden, den die Polizei auf etwa 10000 beziffert, blieb auf dieses Zimmer beschränkt. Weder Feuer noch Rauch breitete sich auf andere Räume aus.
Zum Löschen steigt die Feuerwehr durchs Fenster ein. Foto: Feuerwehr
Als kurz vor 19 Uhr ein Fernsehgerät wohl wegen eines technischen Defekts in Brand geriet, wurden die Hausbewohner durch einen Knall und das Auslösen des Rauchmelders aufmerksam. Sie bewahrten einen kühlen Kopf und schlossen das Fenster und die Tür des Zimmers. Außerdem dichteten sie den Spalt unter der Tür ab, so dass im Treppenraum praktisch kein Rauch vorhanden war, als die Feuerwehr gut fünf Minuten nach Alarmierung im Wohngebiet „Im Kazenloch“ eintraf. Der Brand war rasch gelöscht. Neben dem Fernseher brannte ein Holzregal. Ein Atemschutztrupp musste nur mehrere kurze Stöße Wasser abgeben, dann war die Gefahr gebannt. Bange Minuten erlebte eine Bewohnerin, die das Obergeschoss schlecht hätte aus eigener Kraft verlassen können. So bereitete die Feuerwehr ihre Rettung zwar vor, doch weil das Feuer so schnell gelöscht war, konnte die Frau in ihrer Wohnung bleiben. Abschließend drückte die Feuerwehr den verbliebenen Rauch mit einem Elektrolüfter aus dem Raum. „Die Bewohner haben perfekt vorgearbeitet“, lobt Einsatzleiter Ralph Küppers. Die Wiernsheimer Feuerwehr war mit zwei Löschfahrzeugen und elf Mann an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst und die DRK-Helfer vor Ort aus Wiernsheim betreuten die Frau im Obergeschoss, mussten aber sonst nicht tätig werden.
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