Blutiger Familienstreit löst Großeinsatz aus

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Mitglieder zweier verfeindeter irakischer Sippen prügeln aufeinander ein – Polizei stellt verschiedene Waffen sicher

Pforzheim (pol). Mit einem Großaufgebot, das in 17 Einsatzwagen anrückte, musste die Polizei in Pforzheim in der Nacht auf Freitag eine Auseinandersetzung zwischen zwei irakischen Familien schlichten. Drei der Beteiligten wurden so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Laut Präsidium dem Präsidium Pforzheim war gegen 23.30 Uhr bei der Leitzentrale der Polizei ein Notruf eingegangen, wonach sich knapp 20 Personen auf dem Parkplatz der Inselschule eine Prügelei lieferten. Als die ersten Streifen anrückten, habe das die Kontrahenten nicht gehindert, weiterhin aufeinander einzuschlagen. Erst mit weiterer Unterstützung und dem Einsatz von Pfefferspray sei es den inzwischen über 30 alarmierten Beamten gelungen, die Streithähne zu trennen. Ein 21-Jähriger, ein 26-Jähriger und ein 39-Jähriger seien mit Kopfplatzwunden, Hämatomen und kleineren Schnittverletzungen an der Hand ins Krankenhaus gebracht worden. Die Beamten aus verschiedenen Polizeirevieren seien unverletzt geblieben. Wie der Kreisverband des Roten Kreuzes berichtete, waren vom DRK zwei Rettungswagen, ein Notarztwagen und ein Einsatzleiter vor Ort und vom ASB ein Rettungswagen. Vier Beteiligte der Schlägerei seien ambulant versorgt worden.

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