Blumhardt-Schule will weiter wachsen

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CDU-Gemeinderatsfraktion informiert sich beim Besuch in Lomersheim – Wunsch nach dreiteiliger Sporthalle

Mühlacker-Lomersheim (pm). Die Johann-Christoph-Blumhardt-Schule (JCBS) verzeichnet laut einer Pressemitteilung eine ungebrochene Nachfrage. Am Montagabend informierte sich die CDU-Gemeinderatsfraktion in einem Gespräch mit Schulleiter Reinhard Wurster und Verwaltungsleiter Oliver Fischer über die weitere Entwicklung der Freien evangelischen Bekenntnisschule. Von einem Update des Informationsstandes sprach Fraktionsvorsitzender Günter Bächle, nachdem die Fraktion auch schon in der Vergangenheit immer einmal wieder der JCBS einen Besuch abgestattet habe. Wie Wurster berichtete, unterrichten die 60 Lehrkräfte derzeit 560 Schüler, von denen gut ein Viertel aus Mühlacker kommt. Die Schülerzahl pro Klasse liege bei maximal 24. Zudem besuchen etwa 45 Mädchen und Jungen den Kindergarten. Seit 2000 besteht die Schule im Letten, damals mit etwa 200 Schülern.

Das Schulgeld sei bei der JCBS sozial gestaffelt, Eltern müssten jährlich jeweils 40 Arbeitsstunden leisten, sagte Wurster. Etwa zehn Prozent der Schüler hätten einen Migrationshintergrund. Alle Schularten – von der Grundschule bis zum Gymnasium – seien unter einem Dach, wie es in der Pressemitteilung der CDU-Fraktion weiter heißt. Wie Wurster berichtete, stehe die Realisierung eines weiteren Bauabschnitts bevor, um Fachräume für den naturwissenschaftlichen Unterricht zu schaffen. Seit wenigen Tagen liege die Baugenehmigung der Stadt vor. Der Wunsch des Trägervereins der Schule sei es, mittelfristig auf dem Wendler-Areal eine dreiteilige Sporthalle zu errichten, für die man jetzt das Grundstück erworben habe, so Fischer. Da es allerdings keine staatlichen Zuschüsse gebe, sei der Realisierungszeitraum aktuell noch völlig offen. Derzeit sei Pendeln angesagt: Für den Sportunterricht würden momentan dezentral fünf Hallen mietweise genutzt. Eine Million Euro habe die JCBS für Brandschutzmaßnahmen an dem einstigen Firmengebäude aufbringen müssen, hieß es auf Fragen der Stadträte Wolfgang Schreiber und Theo Bellon.

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