Blitzer-Debatte geht in die Verlängerung

Enzkreis

Enzkreis präsentiert Verkehrsüberwachungskonzept, schlägt sechs Blitzer-Standorte vor und kassiert reichlich Kritik im Kreistag.

Der mobile Blitzer „Sonja“ – hier im Einsatz vor der Grundschule in Dürrn – ist ein Baustein im Verkehrsüberwachungskonzept des Enzkreises. Archivfoto: Enzkreis

Der mobile Blitzer „Sonja“ – hier im Einsatz vor der Grundschule in Dürrn – ist ein Baustein im Verkehrsüberwachungskonzept des Enzkreises. Archivfoto: Enzkreis

Enzkreis. 500000 Euro will der Enzkreis lockermachen, um künftig an sechs Standorten stationäre Blitzer zu installieren. Womöglich ist diese Investition eine der ersten, die der Kreistag im Rahmen der Etatberatungen kippt. Hinter den Planungen, die der zuständige Dezernent Dr. Daniel Sailer am Montag im Kreistag vorstellte und die er ausdrücklich als „Ideen“ verstanden wissen wollte, entdeckten die Kreisräte nämlich kein Konzept. Dabei hatte doch die FDP-Fraktion bereits im vergangenen Jahr ausdrücklich eine „Neukonzeption der Geschwindigkeitsüberwachung im Enzkreis“ gefordert.

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