Blau-Gelb verschenkt den Sieg

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Mühlacker. Sich im Tabellenkeller ein wenig Luft zu verschaffen hätte so einfach sein können, wenn die Blau-Gelben in der ersten Halbzeit mit mehr Mut gespielt hätten. Obwohl bei Mühlacker Lukas Mauch studienbedingt fehlte, und die Blau-Gelben zu Beginn der Partie auch auf Jörg Bidlingmaier verzichteten, der noch immer Schmerzen in der Schulter hat und deshalb nicht richtig werfen kann, präsentierte sich der TV Forst alles andere als übermächtig. Trotz verhaltenem Beginn lag Mühlacker nach 20 Minuten mit 9:6 in Führung. Zu wenig eigentlich. „Wir hätten mit sieben oder acht Toren vorne sein können“, trauert Trainer Edin Pivac den verpassten Chancen nach.

Mühlacker gibt die Partie aus der Hand und gestattet den Gästen Forst eine Serie mit 11:3 Toren innerhalb von zehn Minuten. Foto: Zschorsch

Mühlacker gibt die Partie aus der Hand und gestattet den Gästen Forst eine Serie mit 11:3 Toren innerhalb von zehn Minuten. Foto: Zschorsch

Warum die Blau-Gelben urplötzlich völlig den Faden verloren, kann sich Pivac selbst nicht erklären. „Wir haben uns wohl schon zu sicher gefühlt und es zu leicht genommen. Das ist zumindest mein Gefühl.“ In der Abwehr zu passiv, im Angriff ideenlos. „Die 3:11-Serie vor der Pause sagt eigentlich alles. Wir haben nur noch zugeguckt, wie die die Tore schießen“, kritisiert der Blau-Gelb-Trainer mit klaren Worten. Aus einer 9:6-Führung wurde binnen zehn Minuten der 12:17-Pausenrückstand.

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