Birnbaum hat noch eine Gnadenfrist
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Kreisverkehr bei Lomersheim: Behörden warten die Antwort des Verkehrsministeriums ab
Ötisheim/Mühlacker. Zwei Tage, nachdem der Kreisverkehr am Ötisheimer Ortseingang aus Richtung Maulbronn von Baggern abgeräumt wurde, ist die „Umgestaltungsaktion“ im Auftrag des Landratsamts noch immer ein emotionsgeladenes Thema in der Gemeinde. Besonders verärgert ist der örtliche Gärtnermeister Stephan Hensle, der die Gestaltung des Kreisverkehrs mit einem kleinen Weinberg und einer Natursteinmauer einst geplant hatte.
Angesichts des Vorgangs im Nachbarort wächst in Mühlacker die Befürchtung, auch die Tage des Birnbaums im Kreisel bei Lomersheim könnten gezählt sein. Weil feste Hindernisse in Kreisverkehren außerhalb geschlossener Ortschaften verboten sind, steht auch der Baum am Ortseingang aus Richtung Mühlhausen auf dem Prüfstand. Das Mühlacker Rathaus erwarte eine Antwort des Stuttgarter Verkehrsministeriums, berichtet Amtsleiter Ulrich Saur. Einen Tag, nachdem der Gemeinderat Widerstand gegen die Baumfällaktion signalisiert hatte, leitete die Stadtverwaltung den Einspruch in die Landeshauptstadt weiter. Mit dem Landratsamt sei vereinbart, die Reaktion des Ministeriums abzuwarten, bevor etwas unternommen werde.
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