Betrüger bereiten Polizei Sorgen

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Hauptkommissar Beyle veröffentlicht die Sternenfelser Kriminalstatistik 2013 vor dem Gemeinderat

Die registrierte Kriminalität in der Gemeinde Sternenfels liegt mit 51 Fällen im Jahr 2013 weit hinter den Werten der Nachbargemeinden Knittlingen und Maulbronn, verkündete Hauptkommissar Manfred Beyle, Leiter des Polizeipostens Maulbronn. Mit lediglich einem Fall mehr als im Vorjahr wuchs die Rate damit nur marginal.

Betrug betrifft nicht nur ältere Menschen und bereitet der Polizei Kummer.

Betrug betrifft nicht nur ältere Menschen und bereitet der Polizei Kummer. Foto: Fotolia

Sternenfels. „Diese Gesamtstatistik sagt eigentlich wenig aus“, weiß der Kommissar. Zum einen stecken in der Zahl lediglich alle bekannten Fälle, ungeachtet dessen wie intensiv sie bearbeitet oder ob sie aufgeklärt wurden. Andererseits, so habe die Vergangenheit gezeigt, könne sie jährlich stark schwanken. Besonders eindrücklich sei das an den Jahren 2009 bis 2011 zu beobachten, wo die Zahl von 56 erfassten Fällen auf 73 hochschnellte (2011), und ein Jahr später auf den seit 2004 tiefsten Wert von 41 fiel. „Um die Statistik ehrlich zu deuten, muss man auf einzelne Delikte herunterzoomen“ erklärt der Leiter des Maulbronner Polizeipostens. Die häufigsten Fälle seien Straßenkriminalität und Diebstahlt, gefolgt von Sachbeschädigungen und Einbrüchen. „Auf dem Papier sieht es recht unscheinbar aus, denn es passiert ja nicht viel. Das hat aber mit dem subjektiven Sicherheitsempfinden der Bevölkerung nichts zu tun.“ Die Angst vor Einbrüchen oder nachts allein durch eine dunkle Gasse zu gehen, sei trotzdem da.

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