Betrieb sieht sich zu Unrecht am Pranger

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Gewerkschaft wirft Müller-Fleisch mangelnde Kooperation bei Epidemiebekämpfung und fehlerhafte Unterrichtung der Mitarbeiter vor

Im für die Öffentlichkeit geschlossenen Altbau des Queens-Hotels in Niefern sind 59 Arbeiter von Müller-Fleisch untergebracht, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben und jetzt in Einzelisolation in Quarantäne untergebracht sind, bewacht von einem Sicherheitsdienst. Foto: Fotomoment

Im für die Öffentlichkeit geschlossenen Altbau des Queens-Hotels in Niefern sind 59 Arbeiter von Müller-Fleisch untergebracht, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben und jetzt in Einzelisolation in Quarantäne untergebracht sind, bewacht von einem Sicherheitsdienst. Foto: Fotomoment

Enzkreis. An den Kosten der Hygiene- und Quarantänemaßnahmen für ihre infizierten Mitarbeiter möchte sich Müller-Fleisch laut seinen Geschäftsführern Stefan und Martin Müller „angemessen beteiligen“, keineswegs aber die vollen Kosten übernehmen. In diesem Zusammenhang sagt Stefan Müller: „Das Unternehmen sieht sich in der Verantwortung. Wir sind nicht die Deutsche Bank, aber wir tun unser Bestes.“ Als „schwerste Herausforderung“ der Unternehmensgeschichte bezeichnet er die Lage in seiner ersten öffentlichen Äußerung seit dem Bekanntwerden von ersten Infektionen und der nachfolgenden schnellen Ausbreitung des neuartigen Coronavirus unter den 1100 Mitarbeitern des Birkenfelder Betriebs, von denen aktuell laut Landratsamt 300 positiv getestet wurden.

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