Beteiligungsmodell soll auf Tagesordnung
Lokales Online
Knittlingen (cb). Wie berichtet, hat die SPD-Fraktion im Knittlinger Gemeinderat Ende Januar beantragt, die Verwaltung möge eine mögliche Beteiligung der Stadt Knittlingen am Modell „EnBW vernetzt“ prüfen. Die EnBW bietet Kommunen in Baden-Württemberg über eine kommunale Beteiligungsgesellschaft Anteile an der Netze BW GmbH an. Das Modell eröffnet die Möglichkeit, die Zukunft der Strom- und Gasnetze mitzugestalten und am wirtschaftlichen Erfolg der Netze BW teilzuhaben. Als Anfang März über den Vorstoß im Gemeinderat beraten wurde, äußerten die Fraktionssprecher grundsätzlich Interesse. Ihre Detailfragen auch zu möglichen Risiken allerdings konnten nicht beantwortet werden. Die Corona-Krise nahm bereits Fahrt auf, und die EnBW hatte ihren Mitarbeitern die Außentermine gestrichen. Die zu klärenden Punkte wollte Bürgermeister Heinz-Peter Hopp gesammelt an den Energieversorger schicken und Rücksprache mit der Kommunalaufsicht halten, hieß es damals.
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