Bekenntnis zu Kliniken stößt auch auf Kritik

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Kreisräte gehen in Klausur

Mühlacker. Während die Enzkreis-Kliniken in Mühlacker und Neuenbürg absehbar immer tiefer in die roten Zahlen rutschen – allein in diesem Jahr berappt der Kreis für seine Krankenhäuser rund acht Millionen Euro –, haben sich die Kreisräte kurz vor dem Wochenende quasi in Klausur begeben. Hinter verschlossenen Türen berieten sie in einer Sondersitzung die Situation und Zukunftsstrategien, und kamen ohne großes Wenn und Aber zu dem Ergebnis, sich zu seinen Kliniken zu bekennen, also zur kommunalen Trägerschaft durch den Landkreis.

Dies verbreitete am Freitagabend der Friolzheimer Bürgermeister Michael Seiß über die Internet-Plattform Facebook – mit der aus zwei Blickwinkeln deutbaren Bemerkung: „Was für ein Tag für den Landkreis und seine Kliniken!“ Denn laut Seiß bekenne sich der Kreistag gleichzeitig „auch zu einem jährlichen Millionendefizit ohne Prüfung von Alternativen“. Mit absehbaren Konsequenzen für die Finanzen der 28 Städte und Gemeinden, die diese Entscheidung, so Seiß, „millionenfach mit bezahlen müssen“.

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