Beinahe eine Liebeserklärung an Pforzheim
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Ehemaliger Sparkassen-Chef stellt Buch über die Goldstadt vor
Pforzheim. Das Jubiläum 250 Jahre Goldstadt Pforzheim hat viele kreative Köpfe auf den Plan gerufen. So auch Dr. Herbert Müller, in seinem vor nicht allzu langer Zeit beendeten Berufsleben Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Pforzheim Calw. Nach den Fachbüchern „Sparkasse – was sonst?“ sowie „... und ewig lockt die Börse“ und einer humorvollen Sammlung von Golfergeschichten („Nur der Golfball hört mein Flehen“), hat er erneut ein unterhaltsames Buch vorgelegt – dieses Mal über die Goldstadt unter dem Titel „Pforzheim schmückt die Welt“. Dabei handelt es sich „fast um eine Liebeserklärung“, wie der in Pfinztal-Söllingen beheimatete Autor im Untertitel verrät.
Dr. Herbert Müller.
Auf 250 reich bebilderten Seiten hat Müller Geschichten festgehalten sowie historische Fakten, Persönliches, Kurioses, Witziges und Alltägliches aus der Schmuck- und Uhrenindustrie. Gewidmet hat Herbert Müller das Buch „den Hunderttausenden Schmuckschaffenden und ihren kreativen Nachfolgern, die in 250 Jahren den Weltruf der Goldstadt Pforzheim geprägt haben und weiter prägen werden“. Etliche der im Buch genannten Berufe gibt es mittlerweile nicht mehr, und manche sind vom Aussterben bedroht. So sind etwa die Heerscharen von Polisseusen, die als Heimarbeiterinnen ihr Brot verdienten oder aus dem Enzkreis und darüber hinaus täglich nach Pforzheim zur Arbeit pilgerten, heute größtenteils durch moderne Maschinen ersetzt.
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