Beim Finale wird es laut

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Good Men Gone Bad im Mühlehof

Mühlacker. Er begann im März mit Blues, Blues-Rock, Soul, Pop und Latin Blues mit Old School Flair, setzte sich im April mit Boogie im Charme der 30er Jahre, Acidjazz, Groove betontem Funk und Soul fort und endete nun mit Bluesroots and Rock’n’Roll-Groove, Soul und Funk mit markant persönlicher Note präsentiert von Good Men Gone Bad (GMGB). Die Rede ist vom Bluesfrühling, der sich gut entwickelt hat. „Wegen der Gartenschau wird es allerdings im nächsten Jahr keinen Bluesfrühling geben“ erklärte Katja Rohloff, Vhs-Leiterin, die seit vorigem Jahr die Veranstaltungsreihe neu ausgerichtet hat. Kein braves Stuhl-an Stuhl-Sitzen mehr im kleinen Saal, sondern eine lockere Atmosphäre im oberen Foyer erwartet jetzt das Publikum. „Mein Konzept ist aufgegangen“, zog Rohloff Bilanz, „das Publikum setzt sich aus Gästen zusammen, die zuvor noch nie da waren. Das Feedback ist rundum positiv.“ Zwischen 60 und 80 Gästen, altersmäßig gemischt, bewegen sich die Besucherzahlen, gelegentlich ist ein Ausreißer nach oben dabei.

Schweißtreibende Show.

Schweißtreibende Show. Foto: Filitz

Am letzten Abend ging es noch einmal so richtig zur Sache. Die vier Akteure von GMGB griffen voll in die Saiten, betrieben eine schweißtreibende Show. Die Gruppe gibt es in wechselnden Besetzungen seit 20 Jahren und ist auf vielen Bühnen präsent, nicht nur die 20000 Zuhörer in einem Konzert sind rekordverdächtig. Mit etlichen eigenen Alben sind sie für ihre Fans allgegenwärtig. Und nun heizte sie ihrem Mühlacker Publikum ein, das zwar nicht in Massen vertreten war, aber es an Begeisterung für Bass J. Paul Zunker, Gitarristen und Sänger Sleepy Dee, Drummer Timmie „The Kid“ Schreiner und Dr. J an der Gitarre und Gesang nicht fehlen ließ. Eine Zuhörerin aus Eberdingen-Hochdorf, passend in Lederkluft gekleidet, rockte hingebungsvoll mit. „Immer, wenn ich die höre, kann ich einfach nicht stillstehen“, erklärte sie mit glänzenden Augen. Was will ein Veranstalter mehr? Ziel erreicht – bleibt abzuwarten, was Katja Rohloff für das übernächste Jahr im Köcher hat.

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