„Bei weitem keine Problemschule“
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Illingen (pm). Hilfe zur Selbsthilfe bietet Regina Wahl als Schulsozialarbeiterin an. Seit dem Schuljahr 2012/13 ist sie an der Illinger Schule im Einsatz. Im vergangenen Jahr hat sie dabei 74 Einzelfallhilfen geboten und 248 Elterngespräche geführt – und das bei rund 522 Schülern in Illingen. In einzelnen Klasse gelte es, jetzt verstärkt einzugreifen, wie sie bei einem Sachstandbericht vor dem Illinger Verwaltungsausschuss sagte. Dabei betonte sie, ebenso wie Bürgermeister Harald Eiberger, dass Illingen weit davon entfernt sei, eine Problemschule zu sein. Wahl merkt zudem eine starke Verunsicherung bei den Eltern in Sachen Erziehungsfragen. „Sie sind inzwischen mehr Freunde als Richtungsweisende“, so Wahl, „und das ist ein großes Problem.“ Die Schulsozialarbeiterin hat eine 50-Prozent-Stelle und ist immer vormittags an der Schule erreichbar. Für Elterngespräche nimmt sie sich, wie sie berichtet, auch abends Zeit, „und manche dauern dann drei Stunden“. Wahl hat allerdings festgestellt, dass die Hausbesuche viel effektiver seien, weil sich die Eltern ihr gegenüber dann schneller öffnen würden.
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