„Bedrohlich steigende Anzahl rechter Aktivitäten“

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Rechtsradikale Gruppen nutzen soziale Netzwerke, um die Massen zu mobilisieren – Hasan Özer: Entwicklung für Muslime „belastend“

Am späten Dienstagabend taucht auf Facebook die Seite der„Berserker Pforzheim“ auf, wo ein Mitglied per Video eine Erklärung zur Haltung der Gruppierung ankündigt.

Am späten Dienstagabend taucht auf Facebook die Seite der„Berserker Pforzheim“ auf, wo ein Mitglied per Video eine Erklärung zur Haltung der Gruppierung ankündigt. Foto: Huber

Enzkreis/Pforzheim. „26.10.2014: Pforzheimer Hooligans und Neonazis beteiligen sich an dem ‚Hooligans gegen Salafisten‘ (Abkürzung HoGeSa, Anm. d. Red.) Aufmarsch in Köln. Eine Gruppe ‚Berserker Pforzheim‘ beteiligt sich ebenso“, notiert die Grüne Jugend Pforzheim-Enz nüchtern in einer Chronik, in der sie Aktivitäten der rechten Szene in Pforzheim aufzeichnet. Dass Pforzheimer Hooligans sich am Neonaziaufmarsch in Köln beteiligt hätten, ist laut dieser Chronik nur eine von 18 festgehaltenen rechtsradikalen Aktivitäten mit Pforzheimer Beteiligung. Die Dunkelziffer, so heißt es in einer Mitteilung der jungen Grünen, „dürfte um ein Vielfaches höher sein“. In einem offenen Brief an die Stadt Pforzheim haben die Grüne Jugend und die Linksjugend [’solid] Pforzheim erst kürzlich Bedenken wegen einer „aktuell bedrohlich steigende Anzahl rechtsradikaler Aktivitäten in Pforzheim“ geäußert.

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