Bauprojekt stößt auf Skepsis im Rat

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Illingen (fg). Zwei Mehrfamilienhäuser will ein Bauherr an der Mühlackerstraße errichten. Problematisch ist die Zufahrt zu den Tiefgaragen und den Stellplätzen, da das Grundstück unmittelbar im Kreuzungsbereich der B10 mit der B35 am Illinger Eck liegt. Bei einem Linksabbiegerverkehr aus Richtung Mühlacker ist zu Stoßzeiten bei Gegenverkehr auf der Mühlackerstraße ein Rückstau in den Kreuzungsbereich zu erwarten. Um dieser Situation zuvorzukommen, hat sich der Bauherr einverstanden erklärt, die Kosten für eine Verlängerung des bestehenden Fahrbahntrenners zu übernehmen. Die Mieter des Hauses müssen also bis zum Maulick-Kreisel fahren, dort wenden, um dann als Rechtsabbieger in die Tiefgarage beziehungsweise zu den Stellplätzen zu fahren. „Eine sehr schlechte Verkehrserschließung“, fand Winfried Scheuermann (CDU), der sich fragte, ob das zulässig sei. Trotz seiner Bedenken hat das Gremium grünes Licht für den Bauantrag gegeben.

Vorbehalte hatte auch Ingo Weimer, Sprecher der Neuen Liste 2019. Er wisse von einem Anlieger, der dem Projekt widersprochen habe, wobei die Einspruchsfrist noch nicht vorbei sei. „Und jetzt sollen wir dem Bauvorhaben zustimmen. Haben wir kein Interesse daran, welche Einwände die Angrenzer haben?“, wunderte sich Weimer. Bauamtsleiter Thomas Mörmann erklärte ihm daraufhin, dass Angrenzerbenachrichtung und Einverständnis der Gemeinde zwei verschiedene Verfahren seien. Insofern gehe alles mit rechten Dingen zu.

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