Baukosten schnellen in die Höhe
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Kreistagsausschuss sieht bei Plänen für Streusalz-Lagerhallen reichlich Aufklärungsbedarf
Enzkreis/Pforzheim. War dies nun eine Lehrstunde der etablierten Kreisräte gegenüber den Neulingen im Gremium, wie die Volksvertreter die Arbeit der Kreisverwaltung zu kontrollieren haben? Jedenfalls hatten sie in der gestrigen Sitzung des Umweltausschusses rund eine Stunde lang Aufklärungsbedarf die Neubauten von Lagerhallen für Streusalz in Pforzheim und Maulbronn betreffend.
Eigentlich war ja der Grundsatzbeschluss für den Neubau einer Halle in Pforzheim schon im Dezember gefasst worden. Die Verwaltung war sogar ermächtigt, die Arbeiten auszuschreiben und auch zu vergeben, damit in diesem Jahr hätte gebaut werden können. Doch das Vorhaben kam nicht einmal über die Planungsphase hinaus. Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens gab es nämlich einen Einspruch der Landesbehörde Vermögen und Bau als Besitzer des Nachbargrundstücks (Autobahn-Polizeirevier), wonach für die als Grenzbebauung geplante Halle eine Brandschutzwand erforderlich wurde. Weitere Zwänge ergaben sich durch den Mindestabstand zum benachbarten Landeplatz für den Polizeihubschrauber, erhöhten Aufwand für Fundamente, weil der Baugrund Auffüllgelände ist, und für die Technik zur Befüllung des Salzsilos, von dem die Streufahrzeuge beschickt werden. Auch ergab sich, dass der vorhandene Tank für flüssige Salzsole aufgrund seines Alters nicht mehr verwendet werden kann.
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