Bauern appellieren an Hundebesitzer
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Enzkreis (pm). Der Bauernverband Enzkreis wehrt sich gegen unerwünschte Hinterlassenschaften von Hunden auf Feldern, durch die Futtermittel verunreinigt werden könnten. Außerdem ruft der Verband dazu auf, Rücksicht auf den landwirtschaftlichen Verkehr zu nehmen. Der Bauernverband freue sich über alle Erholungssuchenden, die die Wirtschaftswege nutzen. Diese zeigten ihre Wertschätzung für die von Landwirten und Weingärtnern geschaffene und gepflegte Kulturlandschaft, heißt es in einer Pressemitteilung. Auf landwirtschaftlichen Flächen würden Lebensmittel sowie Futtermittel und nachwachsende Rohstoffe erzeugt. Wirtschaftswege sind für Landwirte angelegt, um vom Hof auf die Felder und zurück zu gelangen. Damit die Äcker, Wiesen und Weinberge weiterhin bestellt und gepflegt werden könnten, bitte der Verband darum, „den landwirtschaftlichen Verkehr nicht zu behindern“.
Weiter wird in der Pressemitteilung auf ein „tierisches“ Dilemma hingewiesen. Die Natur lade zu ausgiebigen Spaziergängen mit dem Hund ein. Das sei unproblematisch, solange die Hundehalter mit ihren Vierbeinern auf den Wegen bleiben und ihnen keinen freien Auslauf auf die Nutzflächen gewähren. „Auf dem Feld graben Hunde gerne Löcher und können dadurch Schäden an Pflanzenbeständen und landwirtschaftlichen Maschinen verursachen. Viele Hundebesitzer sind sich zudem nicht bewusst, dass der Hundekot Nahrungs- und Futtermittel verunreinigt“, so der Bauernverband. „Auf den Äckern, Wiesen und in den Weinbergen arbeiten Menschen, für die es unzumutbar ist, sich zwischen den Hundehaufen zu bewegen. Für landwirtschaftlich genutzte Flächen besteht ein Betretungsverbot innerhalb der Vegetationsperiode. Dies gilt also in der Zeit zwischen Saat und Ernte, bei Grünland in der Zeit des Aufwuchses und der Beweidung.“
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