Bald lagern hier 7360 Tonnen Fleisch
Enzkreis
Auf dem früheren Lupus-Areal in Birkenfeld wächst das riesige neue Hochregallager von Müller 30 Meter hoch in den Himmel über der Enz. Schutzwände sollen den Verlade-Lärm dämpfen. Wewoda
Birkenfeld/Enzkreis 90 Meter lang, 20 Meter breit und 30 Meter hoch, Platz für 9200 Paletten, beladen jeweils mit maximal 800 Kilogramm, damit eine Gesamt-Lagerkapazität von insgesamt 7360 Tonnen frisch geschlachtetem und dann direkt eingefrorenem Fleisch: Das sind die Eckdaten des neuen Hochregallagers auf dem Gelände des Schlacht- und Zerlegegroßbetriebes in Birkenfeld. Stefan Müller, der Geschäftsführer von Müller-Fleisch, wirkt an diesem Mittwochnachmittag froh darüber, endlich für etwas anderes Gehör zu finden bei den lokalen Medienvertretern als die massenhaften Corona-Infektionen unter den Werkvertragsarbeitern osteuropäischer, größtenteils rumänischer Nationalität, die sich in Gemeinschaftsunterkünften rund um Birkenfeld mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt hatten. Am Rande des Presse-Termins zum Neubau des Hochregallagers erklärt ein Sprecher des Unternehmens, der Wegfall von Werkvertragsleistungen im Bereich Schlachtung und Weiterverarbeitung in der Fleischwirtschaft werde vielerorts zu einem Mangel an Arbeitskräften und entsprechenden Problemen führen. Ob das ab Januar auch für die Produktion in Birkenfeld gilt, bleibt unklar.
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