Bahnfahrer müssen sich auf das Schlimmste einstellen

Stuttgart

Ungelöste Energiefragen, mangelhaftes Projektmanagement und Kabelchaos. Die Verschiebung von Stuttgart 21 auf frühestens 2031 wird schmerzhaft für Fahrgäste in der Region – und teuer für die DB.

Stuttgart 21 und kein Ende: Die Probleme beim Bahnhofsprojekt in Stuttgart sind vielfältig.

Stuttgart 21 und kein Ende: Die Probleme beim Bahnhofsprojekt in Stuttgart sind vielfältig.

(Foto: dpa/Bernd Weißbrod)

Stuttgart - Die Deutsche Bahn steht bei Stuttgart 21 vor den Trümmern einer vollkommen unzureichend organisierten Baustelle. Frühestens Ende 2031 wird der neue Durchgangsbahnhof in Betrieb gehen. Es gibt grobe Schnitzer beim Projektmanagement. Die Gründe für die neuerliche Verschiebung der Eröffnung sind vielschichtig. Keinesfalls liegt das Debakel allein – wie die DB ursprünglich Glauben machen wollte – an Problemen mit der Ausstattung der digitalen Leit- und Sicherungstechnik, die die DB dem Zulieferer unterschieben wollte.

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