Bahn-Chef stellt sich den Fragen

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STERNENFELS/Mühlacker. Die Bahn ist in aller Munde, und insbesondere gilt das für die Stadt Mühlacker, die in den vergangenen Wochen nicht unbedingt Lobeshymnen auf das Unternehmen angestimmt hat. Die Frage, ob der Bahnhof noch rechtzeitig bis zur Gartenschau 2015 modernisiert sein könnte, ist bislang nicht eindeutig beantwortet – und vielleicht braucht es ja ein Machtwort des Vorstandsvorsitzenden. Gelegenheit, ihn direkt auf die Projekte in der Region anzusprechen, bietet sich am Ende des Monats in Diefenbach: Dr. Rüdiger Grube, der Chef der Deutsche Bahn AG, ist am 30. März prominenter Gast der „Sternenfelser Gespräche“.

Kein Unbekannter in der Region: Bahn-Chef Rüdiger Grube (Mitte) im vergangenen Jahr bei der Industrie- und Handelskammer mit Präsident Thost (re.) und Hauptgeschäftsführer Keppler.

Kein Unbekannter in der Region: Bahn-Chef Rüdiger Grube (Mitte) im vergangenen Jahr bei der Industrie- und Handelskammer mit Präsident Thost (re.) und Hauptgeschäftsführer Keppler.

Damit landet die hochkarätige Vortragsreihe, die vom Mühlacker Tagblatt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Sternenfels organisiert und präsentiert wird, einen weiteren Coup. Vor geladenen Gästen beschreibt Grube in seinem Referat die „Aktuellen Herausforderungen und Perspektiven“ für die Deutsche Bahn AG und stellt sich anschließend noch der Diskussion mit den Gästen, wobei es spannend sein wird zu erfahren, wie sich die Weichenstellungen im Konzern und die Wünsche der Region in Einklang bringen lassen. Im Falle des Mühlacker Bahnhofs jedenfalls sorgen die Zuständigkeiten und die internen Abläufe für einigen Unmut. Zusagen würden nicht eingehalten, heißt es in Mühlacker, und diesen Vorwurf wird der oberste Bahnchef, der selbst in der Region wohnt und sich deshalb im Enzkreis bestens auskennt, kaum auf sich sitzenlassen.

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