Bärlauch ist längst kein Geheimtipp mehr

Enzkreis

Das Wildkraut mit Knoblauch-Aroma erfreut sich wachsender Beliebtheit – allerdings ist beim Sammeln Vorsicht geboten, damit es keine gefährlichen Verwechslungen gibt. Fundstellen liegen oft in feuchten Waldgebieten an Seen oder entlang von Bächen.

Erfreut sich wachsender Beliebtheit: der Bärlauch, der längst auch professionelle Sammler-Firmen auf den Plan ruft. Fotos: Lechner

Erfreut sich wachsender Beliebtheit: der Bärlauch, der längst auch professionelle Sammler-Firmen auf den Plan ruft. Fotos: Lechner

Kreis Karlsruhe/Enzkreis. „Bären wurden früher häufig dabei beobachtet, wie sie Bärlauch fraßen“, erklärt Christian Feldmann, der Gondelsheimer Leiter des Forstbezirks Unterland, zu dem auch die Staatswälder im Enzkreis gehören, wie der „Bärlauch“ zu seinem Namen kam. Denn wenn die Bären, die es hierzulande heute nicht mehr gibt, früh im Jahr aus der Winterruhe aufwachen, ist die Auswahl an leckeren Pflanzen tatsächlich noch überschaubar, nur „Allium ursinum“, wie der Bärlauch wissenschaftlich heißt, wächst dann oft schon in großen Mengen. Der Frühblüher aus der Familie der Lauchgewächse versorgte einst „Meister Petz“ mit den Mineralstoffen und lebenswichtigen Vitaminen, die er nach dem langen Winter dringend brauchte.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen