Bader-Pläne werfen Fragen auf
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Wiernsheimer nutzen Bürgerfragestunde, um bei Schultes Karlheinz Oehler nachzuhaken – Gemeinderat beschließt nächsten Schritt
Fragen über Fragen hat der geplante Bau eines Logistikzentrums des Versandhauses Bader in Wiernsheim aufgeworfen. In einer Gemeinderatssitzung am Mittwochabend beantwortete Bürgermeister Karlheinz Oehler einige davon.
Wiernsheim. Auf Nachfrage eines Bürgers bekräftigte der Bürgermeister, dass der Firma Bader im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens gewisse Auflagen gemacht werden – etwa zur Abwasserentsorgung, aber auch zu den Ausmaßen des Baus. Aber bis dahin müssten noch einige andere Schritte gegangen werden. Einen davon vollzog das Gremium bereits in der Sitzung am Mittwochabend, indem es einstimmig bei einer Enthaltung beschloss, den Bebauungsplan aufzustellen. Wie berichtet, will das Pforzheimer Unternehmen auf einem rund sechs Hektar großen Areal an der Landesstraße zwischen Wiernsheim und Mönsheim ein Logistikzentrum bauen, da man in Pforzheim an die Grenzen des Machbaren gestoßen ist. „Ich bin mir sicher, dass in zehn Jahren viele Wiernsheimer, Wurmberger und Mönsheimer bei der Firma Bader arbeiten“, so Oehler. Steuergelder sollen indes schon früher fließen. „Wenn alles optimal läuft, kann Bader 2017 einziehen“, rechnete Oehler vor, „vermutlich fallen dann 2018/2019 Steuern an.“ Doch der Rathaus-Chef betonte auch: „Gewerbesteuern sind ein toller Punkt, aber nicht der wichtigste. Wichtiger ist, dass wir Arbeitsplätze herbekommen.“
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