Autorennen kommt Angeklagte teuer zu stehen

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Ein 32- und ein 22-Jähriger gaben auf der Wilferdinger Höhe in Pforzheim deutlich zu viel Gas. Berufung hat sich nicht bezahlt gemacht.

Pforzheim. Mit ihrer Berufung nach einem erstinstanzlichen Urteil zu einem illegalen Autorennen sind die beiden Angeklagten voll gegen die Wand gefahren. Statt des gewünschten Freispruches kassierten sie von der Jugendkammer des Landgerichtes Karlsruhe in Pforzheim höhere Strafen als im angefochtenen Urteil nach einer PS-Jagd am 19. Januar 2019 über die Wilferdinger Höhe.

Für die Aufstellung zum fliegenden Start kurz hinter der Kreuzung Karlsruher Straße/Stuttgarter Straße überholte der ältere der beiden verhinderten PS-Profis noch ein Kleinwagenhindernis. Sobald die beiden Wagen auf gleicher Linie lagen, wurden die Möglichkeiten, die eine Motorisierung von über 550 PS bietet, angetestet. Der Druck aufs Pedal reichte, um auf einer Strecke von rund 150 Metern bis zur Verkehrsstreife, die sich ausgerechnet an diesem Tag an der zweispurigen Straße positioniert hatte, auf Tempo 100 km/h zu beschleunigen.

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