Autofahrerin ohrfeigt nach Unfall ein Kind

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Pforzheim (pol). „Wohl unter einem psychischen Ausnahmezustand“, so die Polizei, habe eine 47 Jahre alte Autofahrerin am Montagnachmittag in der Pforzheimer Nordstadt gestanden, die nach einem Beinaheunfall einen Jungen attackierte. Sie hatte, als sie in der Pfälzerstraße auf einem Parkplatz wenden wollte, den Zehnjährigen, der auf dem Gehweg lief, übersehen. Das Kind konnte sich mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen, während die 47-Jährige beim Rückwärtsfahren gegen einen geparkten Mercedes prallte. Danach sprang sie aus ihrem Wagen, drückte den Jungen gegen eine Wand und gab ihm grundlos eine Ohrfeige.

Eine 25 Jahre alte Passantin erkannte die Situation und kam dem Jungen zur Hilfe, wobei die Unfallverursacherin ihr einen Finger verdrehte. Eine Streifenwagenbesatzung trennte die Parteien. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein der Frau beschlagnahmt. Sie wird laut Polizei nicht nur wegen des Unfalls, bei dem ein Schaden von rund 6000 Euro entstand, sondern auch wegen Körperverletzung in zwei Fällen zur Anzeige gebracht.

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