Auto-Comedy: (Licht-)Hupe statt Applaus
Lokales Online
Premiere für ein ganz neues Format: Olli Gimber legt sich mächtig ins Zeug und witzelt in Richtung Motorhauben
Eine ganz neue Erfahrung – nicht nur für Witze-Olli, sondern auch für sein Publikum auf dem Hoheneck-Sportplatz in Pforzheim. Foto: Roth
Pforzheim. Der Olli legt sich ins Zeug. Tigert von einem Ende der Bühne zum anderen und wieder zurück – dabei purzeln die Witze vom Fließband. Die scheinen ins Leere zu fallen. Keiner lacht. Keiner applaudiert. Hat „Der Witz vom Olli“ ausgewitzelt? Im Gegenteil: Immer wieder hupt ein Auto. Ab und zu flammt eine Lichthupe aus Scheinwerfern auf. Für den Malermeister und Comedian (oder umgekehrt) ist es das einzige Echo am Samstag, das er von seinem etwa 60-köpfigen Publikum bekommt. Von ein paar grinsenden Gesichtern und winkenden Händen aus heruntergedrehten Scheiben abgesehen. Es ist laut Eventmanager Gerhard Baral die erste „Auto-Comedy“ in Baden-Württemberg, die die durch Corona in diesem Jahr „arbeitslosen“ Unterholzfestival-Macher Philipp Buchholz und Simon Berger mit seiner Hilfe in einer Hauruck-Aktion auf den Hoheneck-Sportplatz bringen.
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