Auf der Wolke tanzt der Tod
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Erster Weltkrieg: Erwin Schmull besitzt Exlibris aus den Jahren 1914 bis 1918
Ötisheim. Kriegsbegeisterung und Friedenssehnsucht, tödliche Gefahr und hochfliegende Träume: Selten sind die Gefühle, die die Menschen während des Ersten Weltkriegs umtrieben, auf so kleinem Raum so eindringlich dargestellt wie auf den zwischen 1914 und 1918 entstandenen Exlibris, die Erwin Schmull hundert Jahre nach Kriegsausbruch mit umso größerem Interesse betrachtet.
Erwin Schmulls Exlibris-Sammlung ist thematisch breit gefächert. Unter anderem besitzt er Exemplare aus dem Ersten Weltkrieg, die mittlerweile zu spannenden Zeitdokumenten geworden sind.
Im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebten sie ihre Blütezeit: Exlibris. Die ebenso einfallsreich wie individuell gestalteten Druckgrafiken wurden von jenen, die es sich leisten konnten, bei mehr oder weniger namhaften Künstlern in Auftrag gegeben, um als Besitzerzeichen in Bücher eingeklebt zu werden. Solche Dokumente stolzer Bücherwürmer finden sich nicht nur in Museen, sondern auch in den Ordnern von Sammlern.
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