Auf der Bühne zu Hause
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Der Humorist Nektarios Vlachopoulos gibt im Kulturhaus Osterfeld Einblicke in seine Gedankenwelt
Pforzheim. Pforzheim ist eigentlich ein gutes Pflaster für Nektarios Vlachopoulos. Schließlich wurde er im Jahr 2011 vom dortigen Goldstadtslam für die deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam nominiert, die er gewann. Und ein Auftritt in Pforzheim ist für den gebürtigen Oberderdinger auch fast noch ein Heimspiel. Trotzdem: Wenn parallel Bernhard Hoëcker im Großen Saal des Kulturhauses Osterfeld auftritt, hat der Slampoet und Humorist in dem im dritten Stock angesiedelten „Studio“ ein Stück weit das Nachsehen. Doch Nektarios Vlachopoulos, als Kind griechischer Eltern in Deutschland zur Welt gekommen, nimmt es mit Humor: „Das hier ist heute Abend eindeutig die exklusivere Veranstaltung“, sagt er.
Nektarios Vlachopoulos. Foto: Deeg
Die Nähe zum rund 30 bis 40 Personen umfassenden Publikum nutzt Vlachopoulos auch gleich, um nachzufragen, warum die Besucher an diesem Abend gekommen sind. Nur wenige kennen ihn als Slampoeten, die meisten fanden das Plakat samt Programmnamen ansprechend: „Niemand weiß, wie man mich schreibt.“ Passend dazu erfährt der Besucher im Laufe des Abends auch, was es bedeutet, in Oberderdingen, wo die Grenze zwischen Baden und Württemberg verläuft, aufzuwachsen und als Einziger (der Kindergärtnerin sei Dank) hochdeutsch zu sprechen.
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