Auch Rentner möchte Lebensretter werden
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Erste-Hilfe-Kurs des DRK erfreut sich großer Beliebtheit
Niefern-Öschelbronn (pm). Um gute Vorsätze umzusetzen, braucht es nicht unbedingt ein neues Jahr. Das dachten sich die 25 Personen, die sich spontan beim hiesigen DRK-Kreisverband für den Erste-Hilfe-Kurs in Niefern-Öschelbronn angemeldet haben. Eigentlich hatten sich diesen einige Gewerbetreibende der Enzkreisgemeinde gewünscht, doch da der zunächst angebotene Termin mit einem Fest kollidierte, musste der Kurs mangels Teilnehmer abgesagt werden. Umso mehr freute sich Kai Jambor, Erste-Hilfe-Ausbilder beim DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis und Bereitschaftsleiter des DRK-Ortsvereins Niefern-Öschelbronn, dass sich für den kürzlichen Termin zwischen den Jahren so viele Interessierte angemeldet hatten, dass ein zweiter Kurs unter der Leitung der ehrenamtlichen Ausbilderin Franziska Mangold parallel im Nieferner Feuerwehrhaus stattfinden konnte.
„Es war eine tolle Stimmung, und alle haben super mitgemacht“, sagt Jambor. Die Teilnehmer, die aus Niefern-Öschelbronn, Kieselbronn und Neulingen stammten, deckten alle Altersgruppen ab: Vom 16-jährigen Führerscheinanwärter bis hin zum 74-jährigen Rentner war alles dabei. „Der ältere Herr wohnt in der Nähe des Feuerwehrhauses und bekommt öfter mit, wenn Rettungseinsätze von DRK oder Feuerwehr starten“, sagt Jambor. Als der Rentner vor kurzem bei einem medizinischen Zwischenfall in der Familie nicht selbst helfen konnte, habe er den Entschluss gefasst, sein Erste-Hilfe-Wissen aufzufrischen. „Das ist durchaus keine Seltenheit“, stellt Jambor erfreut fest. „Es ist noch gar nicht lange her, da hatte ich einen 83-Jährigen zusammen mit seinem Enkel im Kurs.“
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