Auch Knittlingen setzt auf Verband
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Breitbandversorgung im Fokus
Knittlingen. Mit einem einstimmig gefassten Grundsatzbeschluss hat sich am Dienstagabend auch Knittlingen in die Liste der Städte und Gemeinden eingereiht, die an der Beteiligung am Zweckverband „Breitbandversorgung im Enzkreis“ interessiert sind. Zuvor hatte ein Experte des Fachbüros tkt teleconsult das Projekt und seine Folgen für Knittlingen vorgestellt. Knittlingen profitierte im Verbund mit anderen Gemeinden – rund zwei Drittel wollten mit von der Partie sein – unter anderem von einem erhöhten Fördersatz.
Dass derzeit in Sachen Übertragungsgeschwindigkeit große Defizite bestehen, machten Sprecher verschiedener Gemeinderatsfraktionen deutlich. „In der Kernstadt sind wir halbwegs versorgt, in Teilorten herrscht aber, was DSL betrifft, eine ziemlich prekäre Situation“, sagte Martin Blanc (SPD). Schnelles Internet sei für Privatleute, aber vor allem auch für Firmen heutzutage unverzichtbar. Wie die Stadträte erfuhren, könnte der Zweckverband noch in der ersten Jahreshälfte gegründet werden, die genaue Trassenplanung folge, und es würden Fördermittel beantragt. 2014 solle mit dem Ausbau des Glasfasernetzes und mit der Ausschreibung begonnen werden. Sei ein Betreiber gefunden, vergingen noch circa zwölf Monate, bis die ersten Kunden in den Genuss des schnellen Surfens kämen.
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