Asylunterkunft: Größe stößt auf Protest

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Neubau für 63 Flüchtlinge und zwölf Obdachlose in Illingen geplant – Nachbarn fühlen sich übergangen

Für einige Brisanz war in Illingen schon vor Beginn der gestrigen Gemeinderatssitzung gesorgt. Anlieger hatten sich in einem Schreiben an die Gemeinde und den Gemeinderat gegen die Pläne für eine Unterkunft für mehr als 60 Flüchtlinge an der Ensinger Straße gewandt.

Zum Abriss freigegeben: Am Standort des einstigen Übergangswohnheims, später Kindergarten „Schatzkiste“, soll ein Neubau als Unterkunft für Flüchtlinge und Obdachlose entstehen.

Zum Abriss freigegeben: Am Standort des einstigen Übergangswohnheims, später Kindergarten „Schatzkiste“, soll ein Neubau als Unterkunft für Flüchtlinge und Obdachlose entstehen. Foto: Huber

Illingen. „Ensinger Straße 4 – Unterkunft zur Unterbringung von Flüchtlingen und Obdachlosen – Eckpunkte des Erbbaurechtsvertrages. Beschluss“: Was als Tagesordnungspunkt Nummer 3 der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend auf den ersten Blick recht abstrakt anmutete, weckte bei den Anliegern des ehemaligen Kindergartens „Schatzkiste“ schon im Vorfeld größere Besorgnis. Gehe es doch, wie einer der Anwohner auf Nachfrage beim Landratsamt Enzkreis erfahren hat, um bis zu 75 Personen – 63 Plätze für Flüchtlinge, dazu zwölf Plätze für örtliche Obdachlose–, die in einem Neubau auf dem Grundstück Ensinger Straße 4 untergebracht werden sollen. Ein Gemeinschaftsprojekt von Kreis und Kommune.

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