Arme Gemeinde?

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Nein, einen Schnupfen hatte der Wiernsheimer Rathauschef Karlheinz Oehler beim Besuch von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl (siehe Bericht Seite 10) wahrlich nicht. Im Gegenteil: Oehler machte sogar einen sehr vitalen Eindruck, als er Kressl in einem geräumigen Kleinbus die schönen Seiten seines Ortes anpries. „Wir sind ja eine sehr arme Gemeinde“, trug er weinerlich vor, und erntete dafür prompt eine Packung Mitleid von Landrat Karl Röckinger, der dem Bürgermeister anstatt einer kräftigen Finanzspritze seitens des Enzkreises Taschentücher anbot. Doch trotz der „Armut“ konnte der Schultes offenbar ein paar Euro für den Bus zusammenkratzen, denn eine Fahrt durch den Ort mit einem gewöhnlichen Feuerwehrauto, wie es Kressl nach eigenen Angaben bei solchen Besuchen gewohnt ist, kam für Oehler nicht infrage.

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