„Architektonische Vielfalt“

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Auf dem alten Dürrmenzer Bijouterie-Areal sind ein Mehrfamilienhaus und Kettenhäuser geplant

Mühlacker. Auf Zustimmung im Ausschuss für Umwelt und Technik ist der von der Mühlacker Stadtverwaltung vorgelegte Entwurf zur Bebauung des früheren Bijouterie-Geländes in Dürrmenz gestoßen. Als Nächstes wird ein Vergabeverfahren für ein Mehrfamilienhaus an der Wiernsheimer Straße und für individuelles Wohnen im restlichen Quartier vorbereitet.

Wie Planungsamtsleiter Armin Dauner erläuterte, sei an der Wiernsheimer Straße Geschosswohnungsbau vorgesehen, während an der Brunnengasse und der Krummen Gasse Kettenhäuser mit einseitiger Grenzbebauung vorgesehen seien, die laut der „Städtebaulichen Analyse“ „gebietsverträglich“, „ortstypisch“ und „dem Umfeld angemessen“ seien. Pro Gebäude sind maximal zwei Wohneinheiten angedacht. Bei einer Wohneinheit sind zwei, bei zwei Wohneinheiten drei Stellplätze erforderlich. Neun Kettenhäuser könnten auf dem einstigen Bijouterie-Areal gebaut werden, meint die Verwaltung. Das Grundstück soll deshalb in neun Parzellen aufgeteilt werden, die einzeln an private Interessenten verkauft werden. Zum Zuge kommen sollen diejenigen Bewerber, die einen Entwurf vorlegen, der den vorgegebenen Parametern entspricht. Auf diese Weise werde ein verdichtetes, flächensparsames Wohnen auf der eigenen Parzelle innerorts gefördert. Außerdem entstehe durch die Vergabe an einzelne Bauherren eine zum historischen Ortskern passende „kleinteilige, architektonische Vielfalt“.

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