Architekt soll zwei Objekte prüfen

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Flüchtlinge: Dorfgemeinschaftshaus und Bürgersaal

Sternenfels. Dass Sternenfels bei der Unterbringung von Flüchtlingen in Zugzwang ist, ist mittlerweile bekannt. Nach der Vorgabe des Landratsamts muss die Gemeinde bis zum 30. Juni zu den bislang 29 im Ort lebenden Geflohenen 17 Personen in Anschlussunterbringung (AU) aufnehmen. Wo, das ist knapp anderthalb Monate vorher noch unklar. Nun hat sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag dafür ausgesprochen, den Architekten Martin Wypior damit zu beauftragen, zwei kommunale Liegenschaften auf ihre Tauglichkeit zu prüfen.

Dabei handelt es sich um einen Nebenbereich des Bürgersaals in Sternenfels und um das Dorfgemeinschaftshaus in Diefenbach. Beim alten Rathaus – ebenfalls in Diefenbach – ist die Prüfung bereits erfolgt. Nach den Angaben des Architekten würde ein Umbau rund 10000 Euro kosten. Unterkommen könnten allerdings nur etwa fünf Menschen. Teile der Fraktionsgemeinschaft der Freien Wähler und der SPD (FG) fanden angesichts der geringen Zahl, dass zunächst auch das Dorfgemeinschaftshaus geprüft werden müsse, weil dort aller Wahrscheinlichkeit nach mehr Personen leben könnten.

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