Anlieger nutzen Grundstücke der Gemeinde

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Illingen schreitet ein

Illingen. Einige Anwohner am Illinger Hummelberg haben – überspitzt ausgedrückt – Grundstücke der Gemeinde okkupiert und nutzen sie vielseitig. Teilweise stehen sogar Hütten auf fremdem Grund und Boden. Herausgekommen ist die „Inbesitznahme“ im Übrigen durch einen Angrenzer, der beim Rathaus freundlich gefragt hat, ob es nicht möglich sei, für einen Carport Flächen der Gemeinde in Anspruch zu nehmen. Ist es natürlich nicht, lautete die Antwort der Verwaltung, die aber jetzt dem bunten Treiben am Hummelberg generell ein Ende setzen will.

Der Gemeinderat hat am Mittwoch beschlossen, dass die betroffenen Hummelberg-Anwohner aus folgenden Alternativen wählen können: Unter Einhaltung einer bestimmten Frist räumen sie Grundstücke der Gemeinde und nutzen sie nicht mehr. Alternativ könnten sie den Böschungs- und Hangbereich zur B10 pachten und sich verpflichten, ihn zu pflegen. Dritte Möglichkeit wäre, dass sie die Flächen der Gemeinde bis zur Böschungskante kaufen und sich verpflichten, sie auch zu pflegen. Als Kaufpreis gilt der jeweilige Bodenrichtwert zuzüglich Nebenkosten. Einen Verkauf der Flächen zum Wiesenwert oder die reine Verpachtung der faktisch für das Wohngrundstück genutzten Flächen lehnt die Gemeinde ab.

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