Angekommen in Mühlacker
Lokales Online
Start in Zeiten von Corona und Kontaktbeschränkungen: Christine Blaich ist seit April Vikarin an der Paulus-Kirchengemeinde
und war mittlerweile schon an zwei Streaming-Gottesdiensten beteiligt.
Mühlacker. Nein, einen Talar besitzt sie noch nicht, konnte doch wegen der Corona-Bestimmungen bisher noch nicht bei ihr Maß genommen werden. Maßgeblich beeinflussen die Kontaktbeschränkungen auch in anderer Weise Christine Blaichs Einstieg. Seit sie am 1. April als Vikarin in der Mühlacker Paulusgemeinde diesen zweieinhalb Jahre dauernden Ausbildungsschritt auf dem Weg zum Pfarrberuf begonnen hat, sind ihr viele Menschen virtuell, aber wenige persönlich begegnet. Dabei wünscht es sich die 27-Jährige sehr, „in echt“ mit der Gemeinde in Kontakt zu kommen. So ist es auch geplant: Angeleitet von Pfarrerin Gabriele Sauer, werde sie alle Bereiche kennenlernen – vom Religionsunterricht über den Gemeindeabend bis zu den verschiedenen Gottesdienstformen. Der Name „Tandem“ für das Gespann aus Ausbildungspfarrer und Vikar beschreibe perfekt, „dass man eng zusammenarbeiten wird, man geht in dieselbe Richtung, hat dasselbe Ziel“. Es brauche beide Tandempartner, um voranzukommen, aber jeder habe seine spezifischen Aufgaben.
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