Angeklagter rastet bei Beziehungsproblemen aus

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36-Jähriger muss sich wegen einer lebensgefährlichen Messerattacke auf seine ehemalige Freundin vor Gericht verantworten

Pforzheim/Karlsruhe (ih). Als der Angeklagte seine Ex-Freundin am 6. Juli 2019 in Pforzheim mit einem Messerstich in den Hals lebensgefährlich verletzte, war das nicht der erste Angriff auf eine ehemalige Lebensgefährtin. Vorstrafen, psychiatrisches Gutachten und Zeugen zeichneten gestern in der Fortsetzung der Verhandlung vor dem Schwurgericht Karlsruhe das Bild eines Mannes, der bei Beziehungsstress zu Gewalt neigt.

Zu Beginn der Verhandlung bestätigte der damalige Lebensgefährte des Opfers den Tatverlauf, wie ihn seine Partnerin beim Prozessauftakt bereits geschildert hatte. Demnach sei der Täter aggressiv auf das Paar zugekommen, das sich am Abend im Bereich des Gebäudekomplexes an der Durlacher Straße auf Höhe der Norma-Filiale aufgehalten habe. Nachdem seine Freundin eine Ohrfeige bekommen habe, habe er, so der Zeuge, sich schützend vor sie gestellt, dabei habe er dem Angreifer einen Tritt in die Leistengegend verpasst.

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