Angeklagte hüllen sich in Schweigen
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Brutaler Angriff auf einen 36-Jährigen hat ein Nachspiel vor Gericht – Ex-Freundin will Unterschrift auf Schuldscheinen erzwingen
Pforzheim. Wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung, Menschenraubes und gefährlicher Körperverletzung müssen sich seit Montag drei Männer und zwei Frauen vor der Auswärtigen Großen Strafkammer unter Vorsitzendem Richter Andreas Heidrich verantworten. Vorgeworfen wird ihnen eine Tat, die an Brutalität kaum zu überbieten sein dürfte.
Die Vorgeschichte ist folgende: Das Opfer, ein 36-Jähriger, hatte eigentlich alles für seine hübsche Freundin getan; hatte sie in seiner Wohnung aufgenommen, später die Kaution für eine eigene Wohnung für sie bezahlt, die Kücheneinrichtung gekauft und aufgebaut. Der „Dank“ war blutig: Am 4. März dieses Jahres hatte die Schöne, die ihn betrogen hatte, weshalb er sich zwei Jahre zuvor von ihr trennte, ihm eine Nachricht geschickt, sie wolle ihm in ihrer Wohnung eine Anzahlung von 1000 Euro auf ihre Schulden übergeben. Denn sein Geld, insgesamt mindestens 2800 Euro, wollte der Mann schon zurückbekommen.
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