Anbieten, nicht nur verbieten
Lokales Online
In Sachen Videoüberwachung muss die Stadt Knittlingen der Genehmigungsbehörde weitere Daten vorlegen – Pläne für Jugendplatz
Knittlingen. Der Gemeinderat hatte im März vier Stellen festgelegt, an denen potenzielle Vandalen oder Unruhestörer künftig vom Auge einer Kamera erfasst werden könnten. Unter anderem am Busbahnhof und an der zeitweise zur illegalen Rennstrecke umfunktionierten Bertha-Benz-Straße im „Knittlinger Kreuz“ soll moderne Technik installiert werden. Voraussetzung ist allerdings das grüne Licht des Landesdatenschutzbeauftragten, dem zahlreiche Fakten, unter anderem aus der Kriminalstatistik der Polizei, vorgelegt wurden. Mittlerweile, sagt der Knittlinger Hauptamtsleiter Stephan Hirth, sei klar, dass weitere Daten benötigt würden. „Das wird gerade vorbereitet“, verweist er auf Pläne, die die Blickwinkel der Kamera veranschaulichen. Ob einzelne oder alle Standorte genehmigt werden könnten, sei im Moment noch nicht abzuschätzen.
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