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Neuer Sternenfelser Gemeinderat will zielführend auf sachlicher Ebene zusammenarbeiten
Sternenfels. Nirgendwo in der Region war der Einschnitt bei der Kommunalwahl so tief wie in Sternenfels: Gleich sieben neue Gesichter zieren künftig den Gemeinderat. Bürgermeisterin Sigrid Hornauer betont, der große Umbruch sei zu erwarten gewesen. Dennoch relativiere sich die Bedeutung der personellen Veränderungen: Mit Andrea Garhöfer (SPD) und Bianca Lillich (LfSuD) ziehen zwei Frauen, die immerhin beruflich über Verwaltungserfahrung verfügen, ins Gremium ein, Günter Steinle war bereits einmal Gemeinderat und Annette Häußerman habe familiäre Verbindungen ins aktuelle Gremium.
Das Rathaus in Sternenfels. Foto: Hansen
Die SPD-Fraktion, nur noch mit zwei Sitzen vertreten, musste herbe Verluste hinnehmen. „Natürlich bin ich nicht begeistert von dem Ergebnis“, sagt Stephan Schniz, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Sternenfels. Der Ortsverein habe eine Vermutung für das schlechte Abschneiden: „Wir haben, um die Bürger zu überzeugen, versucht, sachliche Themen in den Vordergrund zu stellen. Das ist vermutlich nicht gelungen, weil der Wahlkampf von Emotionalität geprägt war.“ Künftig wollten Andrea Garhöfer und er sich bemühen, zur Rückkehr zu normalen Verhältnissen in der Sandbauerngemeinde beizutragen, und zwar gemeinsam mit Verwaltung und Gemeinderat.
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