Amphibien starten zur Wanderung

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Mobile Fangzäune werden aufgestellt

Enzkreis (pm). Pünktlich mit den ersten milden Frühlingstemperaturen beginnen die Amphibien mit ihrer Wanderung. Vorzugsweise nachts und bei regnerischem Wetter machen sich die Tiere auf den Weg von ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern. Um die Amphibien am Überqueren der Straßen zu hindern, werden mobile Fangzäune aufgestellt. Die Tiere können so eingesammelt und sicher über die Straßen getragen werden. Durch die engagierte Arbeit aller Beteiligten werden so jährlich 20000 Tiere vor dem sicheren Verkehrstod bewahrt. Helfende Hände sind jederzeit gerne willkommen. Interessierte können sich bei ihrer Gemeindeverwaltung oder bei Armin Heugel, der Naturschutz-Fachkraft im Landratsamt, erkundigen. Aus Sicherheitsgründen ergeben sich für die Verkehrsteilnehmer einige Einschränkungen. „Fahren Sie besonders vorsichtig und ärgern Sie sich nicht, wenn Sie auf manchen Straßenabschnitten nicht schnell unterwegs sein dürfen“, bittet Heugel. Die Tempolimits seien zum Schutz der ehrenamtlichen Helfer auf den nachts unbeleuchteten Straßen unverzichtbar.

An einigen Abschnitten können keine Zäune aufgestellt werden; sie werden zeitweilig nachts gesperrt. Hiervon betroffen sind während der Wanderzeiten der Amphibien die L 1131 am Roßweiher Richtung Zaisersweiher und die K 4517 Richtung Freudenstein sowie die Verbindungsstraßen zwischen Ellmendingen und Nöttingen sowie zwischen Bilfingen und Stein.

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