Altwerden ist nichts für Feiglinge

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Pforzheim (pm). Am Samstag, 11. Februar, feiert um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Pforzheim das Songdrama „Ewig jung“ von Erik Gedeon Premiere. Zum Inhalt: Wir befinden uns im Jahr 2050 irgendwo in Deutschland. Eine Gruppe in die Jahre gekommener Schauspieler hat das Theater erobert und zur Seniorenresidenz erkoren. Doch Altersträgheit kommt hier keineswegs auf: Mit reichlich Power und Selbstbewusstsein kämpft die Truppe gegen eine konsumorientierte Gesellschaft an, die sie im Jugendwahn aufs Abstellgleis befördert. Es könnte alles so schön sein – wäre da nicht die strenge Schwester Rosa, die versucht, ihnen mit Arien über Verwesung und Tod Einhalt zu gebieten. Doch die Lebenslust siegt – und das Bedürfnis, im hohen Alter vor dem endgültigen Abtritt noch einmal richtig „die Sau rauszulassen“.

Altwerden ist nichts für Feiglinge, muss sich der Pianist, Komponist und Regisseur Erik Gedeon gedacht haben, als er sein Stück „Ewig jung“ 2007 in Dresden zur Uraufführung brachte. Er schuf ein ebenso unterhaltsames wie nachdenklich stimmendes „Songdrama“, das bundesweit mit Riesenerfolg nachgespielt wurde und auch in Pforzheim das Zeug zur Kultveranstaltung hat. Der Clou: Die hohe Wandlungsfähigkeit des Pforzheimer Ensembles wird bei dieser Produktion einmal mehr unter Beweis gestellt, denn die Rollen der hochbetagten Senioren spielen Darsteller unterschiedlichster Generationen. Hits wie „Born to be wild“, „Sex bomb“, „I will survive“ und „Forever young“ garantieren laut einer Pressemitteilung ein musikalisches Feuerwerk.

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