Alltagsleben im Mittelalter
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Bretten (pm). Das neu erschienene Buch „Um 1500. Das Ende des Mittelalters“ beleuchtet viele Facetten des Alltagslebens im späten Mittelalter – darunter auch Überraschendes. So beschäftigt sich Dr. Peter Bahn, Leiter des Brettener Museums im Schweizer Hof, in einem Aufsatz mit dem Kopftuch und weist nach, dass es sich historisch betrachtet um „ein ehrbares abendländisches Kleidungsstück“ handelt. „Das Buch zeigt, dass das Leben im Mittelalter mehr war, als nur das landläufig bekannte Ora et Labora“, sagte Oberbürgermeister Martin Wolff bei der Präsentation des Buches. Man könne die Sammlung als in Druck gegangene Reminiszenz des Peter-und-Paul-Fests begreifen. „Das zeigt, dass das Fest zu Recht immaterielles Kulturerbe geworden ist“, sagte Mitautor und Peter-und-Paul-Stadtvogt Peter Dick, denn in Bretten beschäftige man sich das ganze Jahr über mit dem Mittelalter. Als „wunderbares Geburtstagsgeschenk zum Stadtjubiläum“ bezeichnete Verleger Thomas Lindemann das Druckwerk. Das Buch beschäftigt sich außerdem mit Heilkunst und Brauereiwesen im Spätmittelalter sowie der Rolle der Frau.
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