Agosi präsentiert „glänzende“ Bilanz

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Pforzheimer Unternehmen fährt Gewinn von 20,4 Millionen Euro ein

Pforzheim (pm). Von einem „glänzenden Jahresabschluss“ berichtet in einer Mitteilung das Pforzheimer Traditionsunternehmen Agosi – Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG, das seine Zahlen bei der Hauptversammlung vorstellte. Die Aktionäre durften sich über einen Bilanzgewinn von 20,4 Millionen Euro und eine Dividende von 4,20 Euro pro Aktie freuen; sie entspricht laut Agosi einer Rendite von fünf Prozent bezogen auf den Jahresschlusskurs von 84 Euro.

Die Muttergesellschaft in Pforzheim mit ihren knapp 400 Mitarbeitern und die Tochtergesellschaft in Österreich, Ögussa, hätten wieder ordentliche Ergebnisse erzielt, die allerdings unter dem Vorjahr lägen. Zu der Ergebnisverbesserung um 2,0 Millionen Euro haben laut Mitteilung vor allem die Tochtergesellschaften „Umicore Galvanotechnik“ in Schwäbisch Gmünd und die „Umicore Precious Metals“ in Thailand beigetragen. „Schöne Edelmetaal“ in Amsterdam habe nach Restrukturierungen und Modernisierungen zwar das Ergebnis verbessern können, allerdings reiche dies noch nicht aus. Bebauungspläne der Stadt Amsterdam in direkter Nachbarschaft erschwerten eine erfolgreiche Produktion, heißt es beim Pforzheimer Unternehmen. Daher werde derzeit ein Umzug innerhalb der Niederlande oder eine Verlagerung an andere Standorte geprüft, informierte Agosi-Vorstand Dietmar Becker, der Ende September in den Ruhestand geht. Insgesamt sei er mit dem Jahr 2016 zufrieden. „Eine Ergebnissteigerung in diesem Umfeld ist eine Leistung, auf die wir stolz sind“, fasste er zusammen.

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