Abwicklung des Lauster-Steinbruchs im Zeitplan

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Hinter den Kulissen schreiten Rekultivierungs- und Neubaupläne für Maulbronn voran – Von 2018 an könnten erste Lkw rollen

Maulbronn. Läuft alles wie geplant, werden vom nächsten Jahr an bis 2023 insgesamt 36000 mit Erde beladene Lkws in Richtung Maulbronn rollen. Die Firma Lauster Steinbau GmbH will ihre Produktionsstätte ins Gewerbegebiet Talweg verlegen und dafür weite Teile des Steinbruchs an der Stuttgarter Straße vorzeitig verfüllen und rekultivieren (wir berichteten). Abzug statt Erweiterung: Für die privaten Nachbarn eine gute Nachricht, gäbe es die Übergangsphase nicht, in der die alten Hallen abgerissen und weite Teile des Steinbruchs verfüllt und rekultiviert werden sollen. 720000 Tonnen Erde sind dafür nötig, was nach der Berechnung des Karlsruher Planers Dr. Stephan Zimmer 36000 Lkw-Ladungen entspricht. Nach seinen Vorstellungen würden über einen Zeitraum von fünf Jahren an 200 Arbeitstagen im Jahr jeweils 36 Lastwagen schwer beladen an- und leer wieder abfahren. In der Anfangszeit über die Zufahrt von der Stuttgarter Straße, später dann über die Feldwege und eine neue Zufahrt im Osten. Nur werktags und nur zu den normalen Arbeitszeiten, wie Zimmer bei einer Informationsveranstaltung im Juli 2016 betonte. Auch wenn Rekultivierung und Neubau noch nicht begonnen haben, wird hinter den Kulissen an beiden Themen gearbeitet. Zuletzt waren in Maulbronn vereinzelt Zweifel an einer Umsetzung der Projekte aufgekommen, weil sich bis jetzt nichts bewegt hat. Firmenchef Albrecht Lauster erklärt auf Nachfrage unserer Zeitung: „Wir liegen im Zeitplan.“ Nicht zuletzt infolge von Einsprüchen habe sich das Verfahren hingezogen, so der Unternehmer. Die Einsprüche habe man jedoch entkräften können, so Lauster.

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