Abschreckung erwünscht
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33 Jahre alter Angeklagter landet hinter Gittern
Pforzheim (weg). „Eine Seuche“ nannte es Amtsgerichtsdirektor Karl-Michael Walz bei der Verhandlung gegen einen 33 Jahre alten Rumänen, „dass ganze Gruppen aus dem wirtschaftlich ärmeren Osten Europas hier herkommen, einbrechen und stehlen“. Daher fiel auch die Strafe gegen den Familienvater wegen schweren Bandendiebstahls hart aus: zwei Jahre ohne Bewährung. „Zwar wachsen neue Bandenmitglieder heran, aber harte Urteile sollen sich herumsprechen“, erklärte Walz als Vorsitzender des Schöffengerichtes in der Urteilsbegründung. Der Angeklagte weinte, ebenso seine junge Frau, die mit ihren drei Kindern der Verhandlung folgte.
Am 22. September 2013 rollte ein mit Edelmetallen schwer beladener, gestohlener Lastwagen mit einem Mann ohne Führerschein am Steuer aus Pforzheim über die Autobahn in Richtung Nordrhein-Westfalen. Weil das Fahrzeug überladen war, platzte unterwegs ein Reifen. So kam es, dass die Pforzheimer Firma ihr Fahrzeug und das tonnenschwere Kupfer schneller zurückbekam, als Inhaber und Mitarbeiter zu hoffen gewagt hatten. Die neun Einbrecher flüchteten unerkannt.
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