A8: Empörung über „Fehlplanung“

Enzkreis

Für den massiven Kostenanstieg beim A8-Ausbau der „Enztalquerung“ von 150 auf 340 Millionen Euro soll eine Absenkung der Trasse ausschlaggebend sein. Bundes- und Landtagstagsabgeordnete fordern ein politisches Spitzengespräch bei der Regierungspräsidentin.

Viel los auf der Autobahn: Das vierspurige Nadelöhr bei Niefern soll ab Sommer 2021 sechsspurig ausgebaut werden.Tilo Keller

Viel los auf der Autobahn: Das vierspurige Nadelöhr bei Niefern soll ab Sommer 2021 sechsspurig ausgebaut werden.Tilo Keller

(Foto: Tilo Keller)

Enzkreis. Von einer Kostensteigerung um 126 Prozent, die nur recht lapidar begründet sei, über eine Pressemitteilung zu erfahren, „nachdem wir das Projekt über Jahre aktiv begleitet haben, das ist für uns nicht akzeptabel“. Dies schreiben die Bundestagsabgeordneten Gunther Krichbaum (CDU) und Katja Mast (SPD) sowie die Landtagsabgeordneten Dr. Hans-Ulrich Rülke und Professor Dr. Erik Schweickert (beide FDP) in einer gemeinsamen Erklärung am Freitagmittag. Angesichts der „Kostenexplosion bei der Enztalquerung“, fordern sie ein „politisches Spitzengespräch“ mit der Karlsruher Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder. Weiter heißt es: „Wir erwarten vom Regierungspräsidium jetzt ein zeitnahes Gespräch über die Gründe für diese krasse Fehlplanung und das weitere Vorgehen“, so die Abgeordneten. Das Regierungspräsidium habe ganz erheblich Vertrauen verspielt. „Jetzt muss vollständige Transparenz hergestellt werden“, werden die vier Abgeordneten in der gemeinsamen Erklärung zitiert.

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