Als im April in Baden-Württemberg die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung eingeführt wurde, waren viele Menschen mit Hörbehinderung verunsichert. Die Maske stellt eine zusätzliche Kommunikationsbarriere dar, und ohne das Mundbild oder die Mimik ist es beispielsweise auch schwierig, in Gebärdensprache zu kommunizieren. Wenn man von vornherein weiß, dass man das Verkaufspersonal im Geschäft nicht verstehen wird oder in Besprechungen nicht bemerkt, dass man angesprochen ist, traut man sich kaum noch aus dem Haus oder zur Arbeit. Abhilfe können beispielsweise Spracherkennungs-Apps, die Verwendung von Stift und Papier oder Masken mit einem transparenten Sichtfenster schaffen. Gleichzeitig halte ich es für wichtig, dass mehr Menschen die Gebärdensprache lernen.
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