Zukunft der Enztalhalle auf dem Prüfstand

Mühlacker

Mit dem aktuellen Probelauf, der sich im Kampf gegen die PCB-Belastung zunächst auf das besonders stark betroffene Vereinszimmer und das Foyer beschränkt, soll die Wirksamkeit einer Schadstoffsanierung getestet werden. Dann wird entschieden, ob die Halle noch zu retten ist.

Szenen einer „Probesanierung“: Beim Einsatz in der Mühlhäuser Turn- und Festhalle, wo das von der PCB-Belastung besonders betroffene Vereinszimmer komplett „entkernt“ wird, greifen für die Arbeiter besondere Schutzmaßnahmen – inklusive Schleuse, weil im eigentlichen Einsatzbereich der verursachte Staub ständig abgesaugt werden muss. Fotos: Fotomoment

Szenen einer „Probesanierung“: Beim Einsatz in der Mühlhäuser Turn- und Festhalle, wo das von der PCB-Belastung besonders betroffene Vereinszimmer komplett „entkernt“ wird, greifen für die Arbeiter besondere Schutzmaßnahmen – inklusive Schleuse, weil im eigentlichen Einsatzbereich der verursachte Staub ständig abgesaugt werden muss. Fotos: Fotomoment

Mühlacker-Mühlhausen. Hinter verschlossenen (Schleusen-)Türen gehen in der schadstoffbelasteten Mühlhäuser Enztalhalle die Arbeiten für eine probeweise Sanierung in die Endphase. Eventuell noch in dieser Woche, heißt es auf Nachfrage im Rathaus, könnte der Einsatz im Foyer und Vereinszimmer abgeschlossen sein. Ob allerdings der Kampf gegen die mutmaßlich krebserregenden polychlorierten Biphenyle (PCB), die sich als Ausdünstungen aus den Fugen im gesamten Gebäude eingenistet haben, wirklich zu gewinnen ist, müssen danach die erneuten Messungen zeigen.

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